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Apr 20 2011

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Sturmspitzen optimal trainieren

Der beste vorgetragene Angriff ist wirkungslos, wenn die Sturmspitzen nicht mit ihren positionsspezifischen Handlungsmöglichkeiten vertraut sind. Wichtig ist, dass sie gemeinsam mit dem Zuspieler, die bestmögliche Lösung für die jeweiligen Spielsituationen finden. Aus diesem Grund zeigen wir im Folgenden vier verschiedene Spielzüge, die zwei Sturmspitzen nach einem Zuspiel von außen, zum Erspielen einer Torchance anwenden können.

Vier mögliche Spielzüge der Sturmspitzen

Vier mögliche Spielzüge der Sturmspitzen

Bevor wir diese aber im Detail erklären und Trainingseinheiten zu dessen Verbesserung zeigen, möchten wir noch einige Punkte zum idealen Spielverhalten der Sturmspitzen aufzählen. Diese gelten immer und sind ganz unabhängig von einstudierten Spielzügen:

  • Sturmspitzen agieren in ihren Räumen, anstatt den Ball aus tieferen Spielfeldregionen abzuholen.
  • Gegner andribbeln, anstatt zu früh zu passen.
  • Vom Ballbesitzer weglaufen, anstatt ihm den Raum zuzulaufen.
  • Räume im Rücken der Abwehr erkennen und nutzen. Sich dort aber immer nur sehr kurz aufhalten.
  • Bei einem Zuspiel vom Gegner lösen, zwecks Bewegungsvorsprung. Bei weiter Deckung mit Ball in Spielrichtung aufdrehen. Bei enger Deckung Ball klatschen lassen.

Folgende Spielzüge haben sich als sehr effektiv erwiesen, wenn sich der Ball außen bei einem Mitspieler befindet und die beiden Sturmspitzen sich in ihren Räumen aufhalten:

  1. Doppelpass: Außenspieler spielt Doppelpass mit der ballnahen Sturmspitze.
  2. Durchlassen & Spiel über den Dritten: Die ballnahe Sturmspitze startet dem äußeren Zuspieler entgegen, lässt aber das Zuspiel zur zweiten Sturmspitze durchgehen. Die ballnahe Spitze startet nun Richtung Tor und erhält dort von der zweiten Sturmspitze einen Direktpass.
  3. Querlaufende Sturmspitze: Die ballnahe Sturmspitze startet nach außen im Rücken des druckausübenden Verteidigers. Erhält dort das Zuspiel vom Außenspieler, kann bis zur Grundlinie dribbeln und spielt dann in eine der Zielräume vor dem Tor.
  4. Raumöffner: Ablauf wie bei der querlaufenden Sturmspitze. Agiert nämlich der gegnerische Innenverteidiger korrekt, so geht er mit der Sturmspitze nach außen mit. In den nun entstehenden freien Raum, kann die zweite Spitze hineinstarten und ein Zuspiel fordern.

Spielt der Außenspieler Doppelpass mit der ballnahen Sturmspitze, so kann dieser, wie bei der querlaufenden Spitze, bis zur Grundlinie durchdribbeln. Dort spielt er den Ball dann entweder flach zum ersten Pfosten oder hoch als Flanke zum zweiten Pfosten rein. Diese beiden Bereiche werden als Zielräume für die Sturmspitzen bezeichnet.

Der erste Zielraum befinden sich ca. 6-8 Meter vom ersten Pfosten und der zweite Zielraum ca. 8-11 Meter vom zweiter Pfosten entfernt. Wichtig ist, dass die Sturmspitzen ohne zu kreuzen (Zeitverlust) und erst mit der Hereingabe des Balls in ihre Zielräume starten. So unterläuft man nicht den Ball und man kann die ganze Kraft des Anlaufs in den Schuss oder den Kopfball übertragen.

Erste Trainingseinheit:

1. Traningseinheit: Doppelpass & Durchlassen

1. Traningseinheit: Doppelpass & Durchlassen

1. Doppelpass & Durchlassen:

  • Für je 6 Spieler einen Parcours entsprechend der Zeichnung aufbauen. Die Abstände der Hütchen betragen ca. 10 – 12 Meter.
  • An jedem Hütchen ein Spieler postieren. Ein Spieler C hat den Ball.
  • Die Übung beginnt mit einem kurzen andribbeln von C und spielt dann Richtung entgegenstartenden Spieler B. C gibt nach seinem ermessen das Kommando „Doppel“ oder „Lass“. Bei „Doppel“ lässt B den Ball auf C zurückklatschen und bei „Lass“, lässt B den Pass für A durch und startet sofort in die Tiefe, wo er ein direktes Zuspiel von A erhält. Nun spielt B (Bei Kommando: Lass) oder C (Bei Kommando: Doppel) einen Pass zu C auf der anderen Parcoursseite. Hier nun der gleiche Ablauf.
  • Die Spieler bleiben auf ihre Parcoursseite und wechseln dort nach jedem Pass zur anderen Seite von A nach B, B nach C und C nach A.

2. Antrittsschnelligkeit:

  • Für je vier Spieler einen Aufbau entsprechend der Zeichnung machen. Also ein Starthütchen A, eine Zone B und dahinter ein kleines (D) und großes (C) Zieltor.
  • Zwei Spieler mit je einem Ball ans Starthütchen A stellen. Ein Spieler ohne Ball in die Zone B und ein Spieler ohne Ball hinter den Zieltoren.
  • Auf Trainersignal passt A zu B, dieser steht frontal zu A. B dreht sich innerhalb der Zone B mit den Ball auf und passt noch in der Zone durchs Hütchentor C oder D. Ein Pass durch C ergibt 1 Punkt für die Mannschaftswertung und ein Pass durch D 2 Punkte.
  • Der Spieler hinter den Zieltoren dribbelt mit dem Ball zurück zum Starthütchen. B wechselt hinter die Zieltore und A läuft auf Position B. Sobald B auf Position ist, erfolgt der nächste Pass von A.
  • Welche Mannschaft erreicht zuerst 20 Punkte?

3a. Spielform Lass & Doppel:

  • Den Aufbau von 1 übernehmen, aber so ändern, dass eine Parcoursseite einer langen Dribbellinie gegenüber steht.
  • Zwei 3er-Mannschaften bilden. Drei Angreifer (Team A) postieren sich an die Hütchen A bis C. Spieler C hat einen Ball. Ein Verteidiger (Team B) steht an B und zwei weitere Verteidiger pausieren und kommen im Wechsel für den aktiven Verteidiger ins Spiel.
  • Ziel der Angreifer ist es mittels den Spielzügen „Lass“ oder „Doppel“ über die Dribbellinie zu gelangen.
  • C dribbelt dafür nun kurz an, B startet ihm entgegen, C gibt den Spielzug durch rufen an und die drei Angreifer agieren entsprechend. Verteidiger B ist dabei vollaktiv und versucht das überdribbeln der Linie zu verhindern.
  • Nach der Aktion wechseln die Angreifer eine Position weiter und ein neuer Verteidiger kommt ins Spiel. Nach 9 Angriffen wechseln die beiden Teams Aufgabe und Position. Welches Team erreicht mehr Durchbrüche?

3b. Lass & Doppel auf zwei Tore:

  • Einen doppelten Strafraum markieren und ein mobiles Tor am Kopf aufstellen. Eine Mittelzone auf Torraumbreite und zwei Außenzonen auf Strafraumbreite markieren.
  • Zwei Mannschaften bilden und je einem Tor zuweisen. Alle Bälle in die Tore legen. Zwei Sturmspitzen und zwei Verteidiger in der Mittelzone auf Höhe der Strafraumlinie postieren. Die restlichen Spieler teilen sich rechts und links neben dem Spielfeld auf.
  • Der Torwart der Mannschaft A eröffnet das Spiel, indem er wahlweise rechts oder links zu einem Mitspieler in die Außenzone passt. Dieser dribbelt sofort Richtung Zentrum und versucht mit der ballnahen Spitze Doppelpass zu spielen. Der ballnahe Verteidiger versucht dies zu verhindern. Der Außenspieler gibt nun bei der Möglichkeit eines Doppelpasses das Kommando „Doppel“, wird die ballnahe Spitze aber massiv unter Druck gesetzt, wird mit dem Kommando „Lass“ versucht die ballferne Spitze anzuspielen.
  • Die beiden Sturmspitzen und die zwei Verteidiger dürfen ausschließlich in der Mittelzone agieren. Der Angriff wird bis zum Torabschluss zu Ende gespielt. Danach Spieleröffnung des Torwarts der Mannschaft B zu einem Außenspieler.
  • Die Sturmspitzen und Verteidiger bleiben für 6 Aktionen auf Position und werden dann durch die anderen Spieler getauscht. Ein Treffer nach „Doppel“ zählt einfach und ein Treffer nach „Lass“ doppelt. Welche Mannschaft erzielt mehr Treffer?
  • Tipp: Darauf achten, dass die ballnahe Sturmspitze sich in einer Tiefenstaffelung löst, so dass auch der Spielzug „Lass“ möglich ist. Nach dem Spielzug „Doppel“ orientieren sich die Sturmspitze direkt zu ihren Zielzonen.

Zweite Trainingseinheit:

2. Trainingseinheit: Querlaufen & Raumöffner

2. Trainingseinheit: Querlaufen & Raumöffner

1. Querlaufen & Raumöffner:

  • Zwei Hütchendreiecke mit der jeweiligen Spitze gegenüber stellen. Die Abstände der Hütchen zueinander betragen ca. 10 – 12 Meter.
  • Zwei 4er-Mannschaften bilden. Mannschaft A postiert sich an den Hütchen A bis D. Spieler A hat einen Ball. Mannschaft B besetzt die Hütchen E, F und B. Ein weiterer Spieler von Team B steht als Störspieler zwischen B und A.
  • Spieler A dribbelt auf den Störspieler zu, Spieler B von Team A läuft quer nach außen und Spieler A läuft in den von B frei gezogenen Raum. Spieler A passt nun entweder zu Spieler C oder B. Dieser leitet den Ball nach E weiter.
  • B von Team A wird Störspieler vor E. C von Team A wechselt, wie Störspieler von Team B, auf Position B und B von Team B wechselt auf Position C.
  • Nun gleicher Ablauf auf der anderen Seite. E dribbelt den Störspieler an und passt zu der querlaufenden Spitze oder in den geöffneten Raum.
  • Die beiden Spieler die jeweils einen Verteidiger simulieren agieren nicht aktiv.
  • Sobald nun der Ball von Team B wieder zu A zurückgespielt wird, wird eine Spielverlagerung zu D absolviert. Hier findet nun der gleiche Ablauf spiegelverkehrt statt. Nach dem Pass von D zu einer Sturmspitze, spielt diese dann logischerweise zu F weiter und dort setzt sich der Ablauf weiter fort.

2. Antrittsschnelligkeit:

  • Für 6 – 8 Spieler einen Parcours entsprechend der Zeichnung aufbauen.
  • Je Parcours zwei Mannschaften bilden und an den beiden Starthütchen A aufteilen. Vor der Hürde der Mannschaft A liegt ein Ball.
  • Auf Trainersignal starten die jeweils ersten Spieler im Sprint um das Hütchen B, überspringen die Hürde und der Spieler der Mannschaft A nimmt den Ball und versucht über das Hütchentor C zu dribbeln, bevor er von B abgeschlagen wird.
  • Die Entfernungen so wählen, dass der Spieler von Team A nur bei maximaler Leistung es schafft, ohne abzuschlagen durchs Hütchentor zu dribbeln.
  • Beim Überdribbeln gibt es einen Punkt für die Mannschaftswertung und wenn man es schafft einen Dribbler rechtzeitig abzuschlagen. Nach fünf Aktionen für jeden Spieler wird der Ball vor der anderen Hürde gelegt, so dass nun das andere Team versucht über das Hütchentor C zu dribbeln.
  • Variation: Anstatt einen einfachen Sprung über die Hürde, soll man nach dem Überspringen, nochmal mittels Schlusssprung zurückspringen und wieder vor und dann Ablauf wie beschrieben.

3a. Spielform Querlaufen & Raumöffner:

  • Den Aufbau der Übung 1 übernehmen, aber jeweils vor den Starthütchen A und C noch ein „abgeknicktes“ Hütchentor B und D aufbauen.
  • Zwei 4er-Mannschaften bilden. Zwei Spieler von Team A mit Ball ans Starthütchen A und die beiden Sturmspitzen von Team A an die mittleren Hütchen postieren. Ein Störspieler von Team B vor das Hütchentor B und der andere Verteidiger von Team B ans ballnahe mittlere Hütchen stellen.
  • Spieler A versucht nun im Zusammenspiel mit seinen zwei Sturmspitzen über die gegnerische Dribbellinie zu kommen. Der Störspieler darf nur vor dem Hütchentor B agieren, ist dort aber mit dem ersten Ballkontakt von A vollaktiv.
  • Als möglichen Spielzug wählt man auch hier ausschließlich die querlaufende Spitze oder den Raumöffner.
  • Nach dem Angriff startet nun Team B von Position C ins Feld und versucht ebenfalls über die Dribbellinie von Team A zu kommen.
  • Die ballnahe Sturmspitze wird Störspieler und die ballferne Spitze rückt zum ballnahen mittleren Hütchen ein. Die übrigen zwei Spieler von Team B werden zu Sturmspitzen.
  • Nach drei Aktionen für jeden Spieler am Starthütchen, wechseln die Spieler ihre Positionen. Also werden die „äußeren Spieler“ zu „inneren Spielern“ und umgekehrt. Welches Team erzielt mehr Tore?

3b. Querlaufen und Raumöffner auf zwei Tore:

  • Einen doppelten Strafraum markieren und ein mobiles Tor am Kopf aufstellen. Eine Mittelzone auf Torraumbreite und zwei Außenzonen auf Strafraumbreite markieren.
  • Zwei Mannschaften bilden und je einem Tor zuweisen. Alle Bälle in die Tore legen. Zwei Sturmspitzen von Team A und zwei Verteidiger von Team B in der Mittelzone auf Höhe der Strafraumlinie postieren. Je Team befindet sich auf jeder Seite ein Außenspieler.
  • Der Torwart der Mannschaft A eröffnet das Spiel indem er wahlweise rechts oder Links zu einem Außenspieler passt. Der ballnahe Verteidiger muss gleichzeitig mit dem Pass zum Außenspieler aus der Mittelzone, in die Außenzone des Außenspielers rücken und ihn dort attackieren. Der Außenspieler dribbelt auf den Verteidiger zu und versucht nun im Zusammenspiel mit seinen beiden Sturmspitzen ein Tor zu erzielen.
  • Erlaubte Spielzüge ist nur die querlaufende Spitze und der Raumöffner. Erst nachdem der Ball die entsprechende Zone verlassen hat, dürfen sich alle Spieler frei bewegen.
  • Nach dem Angriff, gehen die vier Spieler in der Mittelzone wieder auf Position und nun ist das Team B am angreifen, indem dessen Torwart zum rechten oder linken Außenspieler passt.
  • Nach sechs Spieleröffnungen von jedem Torwart, wechseln die Spieler ihre Positionen. Also werden die Außenspieler, Spieler der Mittelzone und umgekehrt. Welches Team erzielt mehr Tore?

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17 Kommentare

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  1. Christian

    Gibt es ausser dem oben beschriebenen Fall (Stürmer läuft sich zum Flügel hin frei) eine Situation in der der moderne Innenverteidiger (bleibt zentral, schiebt nicht zum doppeln raus) das Zentrum verlassen sollte/muss?

  2. Tom

    Folgt auch der Außenverteidiger seinem „querlaufenden“ Gegenspieler, wenn dieser von außen nach innen läuft um sich anzubieten und kreuzt also, oder gilt das nur für den Fall, dass ein Stürmer von innen nach außen sich im Rücken versucht frei zu laufen?

  3. Initiative abwehrkette.de

    Hallo Chrisian, auch der „moderne“ Innenverteidiger schiebt mit der querlaufenden Spitze raus. Das sich der „moderne“ Innenverteidiger nicht durchschiebt, bezieht sich auf das Doppeln. Gruß

  4. Initiative abwehrkette.de

    Hallo Tom, in Deinem beschriebenen Fall sollte der AV nicht nach innen kreuzen, sondern zusehen Passwege nach außen zuzustellen. Da man durch die zwei IV im Zentrum sowieso kompakt steht, besteht dort kein Bedarf für einen dritten Verteidiger. Gruß

  5. Christian

    Danke Martin! Wie sollten sich den die Innenverteidiger verhalten, wenn der Aussenverteidiger ausgespielt wurde? Rausrücken oder, wie schön zu sehen, im letzen Pokalfinale die Verteidiger gegen Robben, welche konsequent die Überzahl im Zentrum hielten.

  6. Christian

    DFB Pokalfinale Schalke-Bayern

  7. Initiative abwehrkette.de

    Das ist abhängig von der gesamten Sielsituation. Da schon ein Verteidiger ausgespielt ist, muss sich die restliche Defensive für das geringere Übel entscheiden. Wenn durch den gegnerischen Flügelspieler direkte Torgefahr besteht und kein anderer Mitspieler, ausser der IV noch eingreifen kann, sollte er es natürlich tun.

  8. Christian

    Die Innenverteidiger bleiben also so lange wie möglich zentral im Sechzehner, richtig?

  9. Initiative abwehrkette.de

    Wenn man sich dazu entschließt den gegnerischen Außenspieler nicht so doppeln, bzw. ihn durch einen Mittelfeldspieler zu doppeln, dann ja.

  10. Tom

    Danke für die Info!

    Mich würde interessieren, was sich sonst noch für die Viererkette ändert, wenn man sich dazu entschließt, den IV „drinnen zu lassen“.

    Beispielsweise wie verhält sich die Abwehrkette bei einem Konter, wenn sie weit aufgerückt ist oder auch, wie wenn der Ball im Mittelfeld am Flügel ist? Wird in beiden Fällen noch eine Sichel gebildet?

    Und wie wenn ein Gegner am Flügel bei weit aufgerücker Viererkette auf den AV zu dribbelt?

    Schöne Ostertage Martin!

  11. Christian

    Interessanter Gesichtspunkt. Würde mich auch interessieren, bin nämlich am überlegen um zustellen. Grüße

  12. Jan

    Hallo Herr Hasenpflug

    ich wollte die von Christian und Tom gestellete Frage aufgreifen.
    Auch ich habe mit meiner Mannschaft (B-Jugend Sonderstaffel)auf diese “moderne Interpretation” wie es in ihrem Artikel heißt umgestellt. Grund war, dass wir viele Gegntore nach Flanken bekommen haben. Durch die Umstellung stehen wir nun zentral wesentlich kompakter.
    Meine Frage schieben die beiden Innenverteidiger nach außen, wenn der Ball am Flügel im Mittelfeld beim Gegner ist? Wird noch eine Abwehrsichel gebildet? Was wäre wenn der Gegner den äußeren Mittelfeldspieler überspielt hat, dann würde der AV alleine rausrücken und die gerade erst nach außen verschobenen Innenverteidiger müssten sich dann ja diagonal nach hinten ins Zentrum fallen lassen. Wäre das nicht doppelte Laufarbeit?

    @ Tom: Ich lasse meine Viererkette auch nach einem Konter keine Sichel bilden, der AV rückt bei mir immer alleine raus.

    Mit freundlichen Grüßen Jan Schulze

  13. Patrick

    Guten Abend zusammen

    Sehr schöner Artikel!
    Insgesammt eine sehr schöne Seite für uns Hobbytrainer!
    Wie es der Zufall so will, stelle ich mir genau die selben Fragen wie Tom, Christian und Jan. Meine A-Jugend spielt mit mir seit drei Jahren ballorientiert im 4-4-2. Auch ich spiele mit dem Gedanken meine IVs nicht mehr durch zuschieben.

    Dementsprechend stelle ich mir die selben Fragen.

    Bitte umd Antwort.

    Schöne Ostern zusammen.

  14. Matthias

    @Jan: Ich interpretiere das in solchen Fällen so, dass die beiden 6er auf die Außen rücken um mit dem AV zu doppeln, während die IV weiterhin das Zentrum halten.

  15. Christian

    @ Matthias welche Sitution meinst du genau?

  16. Timo

    Ist Lass nicht verboten im Fussball? Sollte ich das so einüben und die Spieler sprechen sich mit diesem Wort im Spiel ab kann das dazu führen das der Schiri das Pfeift. Vor ein paar Spielen hat der Schiedsrichter sogar Leo abgepfiffen. Ich check das echt nicht mehr! Gibt es da eine offizielle Regel? Es geht hierbei um eine Dorfsport und nicht um Weltfussball 😉

  17. Dirk

    Unser Gegner hat heute für lass die gelbe Karte gesehen..wir spielen .KOL…fällt wohl alles unter unsportliches verhalten

  1. Training: Sturmspitzen und zentrale Position des Zuspielers « Alles über Viererkette - Crashkurs zur Einführung

    […] einem älteren Artikel haben wir beschrieben wie man Sturmspitzen optimal trainiert, wenn sich ein Zuspieler am Flügel befindet. In diesem Artikel werden wir nun eine komplette […]

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