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Nov 07 2010

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Materialien für das perfekte Training

Im Grunde kann man den Fußball auf einen ganz einfachen Nenner bringen: Je besser man trainiert, desto besser spielt man und je besser man spielt desto erfolgreich ist man! Erfolg wollen alle, also geht es für den Trainer im Grunde darum ein optimales Training zu organisieren. In diesem Artikel wollen wir uns gar nicht über Trainingsschwerpunkte, Trainingsmethoden, Trainingsphilosophien usw. unterhalten, sondern nur darüber was für Materialien dafür benötigt werden.

Prinzipiell gilt je besser man mit Trainingsmaterialien ausgestattet ist, desto effektiver, attraktiver und abwechslungsreicher kann man ein Training gestalten. Aus diesem Grund sollte ganz oben auf der Prioritätenliste eines jeden Vereins, eine umfangreiche Ausstattung an Trainingsmaterialien für die Trainer stehen. Alles sollten auch in ausreichender Menge vorhanden sein, da ja immer mehrere Mannschaften parallel trainieren, bzw. man schon vor Traininsgbeginn alle Übungen aufbauen sollte. Es geht nämlich wertvolle Zeit verloren, wenn man während des Trainings umbauen muss, nur weil beispielsweise nicht genügend Hütchen vorhanden sind.

Was braucht man nun also um vernünftig trainieren zu können? Unerlässlich ist definitiv Platz. Je mehr desto besser! Ab C-Jugend sollte jede Mannschaft eine Platzhälfte fürs Training zur Verfügung haben. Leistungsorientierte Mannschaften sollten mindestens einmal in der Woche einen ganzen Platz haben, um mannschaftstaktische Sachen spielnah trainieren zu können. Jeder Platz verfügt in der Regel über feste Tore. Neben diesen ist ebenfalls ein mobiles Großtor unerlässlich. Ab der C-Jugend wird auf Großtoren gespielt. Da bringt es einem Torwart wenig, Bälle in einem Jugendtor parieren zu müssen. Mit dem mobilen Großtor ist es also möglich, ein recht spielnahes Abschlussspiel und Übungen mit Torabschluss auf beiden Seiten zu absolvieren. Das hat z. B. den Vorteil dass man mit einer recht großen Gruppe trainieren kann, wo jeder Spieler möglichst viele Aktionen hat.

Was wäre der Fußball ohne Ball? Also für jeden Spieler muss bei jedem Training unbedingt ein qualitativ guter Ball zur Verfügung stehen. So sind Dribbel- und Torschuss-Übungen mit möglichst vielen Ballkontakten möglich. Des weiteren können so bei jeder Übung genügend Ersatzbälle bereit gelegt werden, um einen zügigen Ablauf zu gewährleisten. Tipp: Bälle durchnummerieren und jedem Spieler ein Ball zuordnen. So werden nach dem Training alle Bälle schnell zusammen sein und es entfällt nach dem Training das zeitaufwendige und nervende Suchen von nicht geholten Bällen.

Ebenfalls unerlässlich für das Training sind Leibchen. Damit werden die Mannschaften im Abschlussspiel unterteilt, aber auch bei viele Übungen braucht man sie, um beispielsweise Verteidiger von Angreifern zu unterscheiden. Tipp: Motivierende Sprüche auf den Leibchen wird das Training positiv beeinflussen.

Dann gibts noch eine Sache auf die kein Trainer verzichten kann, nämlich kleine Hütchen. Kleine Hütchen sind handlicher, lassen sich besser auf- und abbauen und besser transportieren. In der Regel sind diese genau so deutlich für die Spieler zu erkennen, als die deutlich größeren Pylonen. Tipp: Jede Aufgabe so markieren, dass diese sich von den anderen Übungen farblich unterscheiden. Dies erhöht die Übersichtlichkeit im Training und hilft den Spielern sich besser zu orientieren.

Alle weiteren Trainingsmaterialien kann man unter dem Punkt Luxus einsortieren. Trotzdem gibt es hier einige Sachen, auf die man eigentlich nicht verzichten möchte oder vielleicht auch sollte. An erster Stelle kommen hier die Minitore. Diese sind besonders für Übungen mit Zielschüssen oder Spielformen in kleinen Gruppen geeignet. Man könnte anstatt Minitore, auch Hütchentore benutzen. Doch es ist nicht gerade motivierend für einen Spieler, wenn er als Belohnung für einen Treffer 100 Meter laufen muss, um den Ball zu holen. Außerdem spornt ein „zappelnder Ball“ im Netz die Spieler enorm an Treffer zu erzielen.

Sehr wichtig im Fußball ist das Koordinationstraining. Neben Koordinationsleitern können auch Hürdenstangen hier eine große Hilfe sein. Ideal ist es, wenn man über Hütchen verfügt, die sich mittels Stangen zu Hürden umfunktionieren lassen. So spart man Material. Dann werden im Training oft die sogenannten Slalomstangen benutzt. Diese kann man besonders sinnvoll beim Slalomdribbling einsetzen oder immer dort, wo ein Gegenspieler simuliert werden soll. Auch bei Übungen als „offene Tore“, wo der Ball hindurch gespielt werden soll.

Dann gibt es noch weitere nette Sachen: An erster Stelle soll der Kopfballpendel erwähnt werden. Er ist leider nicht billig und nicht alle Fußballplätze haben die Möglichkeit diesen zu errichten. Aber auch Sprintschlitten, Deuserbänder, Medizinbälle usw. können ein Training sehr sinnvoll bereichern. Der pure Luxus im Fußballtraining sind sogenannte Dummies oder Airbodys. Sie sind zwar recht teuer, aber sie lassen sich super bei Übungen einsetzen um Gegenspieler zu simulieren. Beispielsweise für Übungen zur Verbesserung des Doppelpasses oder zum Pass in die Tiefe, Gegner binden, Kreuzen usw.. Die Spieler die man dort sonst als „Komparsen“ hinpostiert hat, können nun parallel dazu sinnvoll trainieren. Im Gegensatz zu Stangen, die man auch schon mal zur Simulation von Gegenspielern benutzt, fördern diese Dummies die Vorstellungskraft der Spieler. So können die Spieler die Übung viel einfacher realen Spielsituationen zuordnen und dadurch erhöht sich der Lerneffekt.

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